Spam: Wie Sie nicht im Junk-Ordner landen

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Spam: Wie Sie nicht im Junk-Ordner landen

Stellen Sie sich folgendes Szenario vor: Nach langer Vorbereitungszeit, mehrmaligem umformatieren und vielen Anpassungen ist es endlich soweit: Sie versenden Ihren Newsletter an Ihre Kunden. Voller Euphorie verfolgen und analysieren Sie, wie oft dieser geöffnet wurde, wie viel Zeit Ihre Kunden sich genommen haben, ihn auch zu lesen und wie oft sie auf die Call-to-Action Buttons geklickt haben. Und plötzlich vergeht die Euphorie, denn so viele sind es gar nicht. Die Hälfte Ihrer Mails sind in den Spam Ordnern Ihrer Kunden gelandet. Um dieses Szenario zu vermeiden, haben wir hier einige Tipps für Sie gesammelt.

 

Wählen Sie eine seriöse Absender-Adresse 

Generieren Sie nicht einfach irgendeine E-Mail Adresse, von der dann die Newsletter versendet werden. Richten Sie stattdessen eine Adresse ein, die mit Ihrem Unternehmen zusammenhängt und direkt darauf hinweist, dass es sich um einen Newsletter handelt. Vermeiden Sie daher kryptische Zeichenkombinationen wie jsh001@firma.com, verwenden Sie stattdessen beispielsweise “newsletter-firma@noreply.com” .

Bitten Sie Ihre Kunden, Sie in ihre Kontaktliste aufzunehmen. Damit erkennt auch der Spam-Filter, dass Sie dem Empfänger bereits vertraut sind.

 

Achten Sie auf die Formulierung Ihrer Betreffzeile

Bereits das was in der Betreffzeile Ihrer E-mail steht kann entweder den Verdacht wecken, dass Sie den Empfänger um sein Geld bringen wollen oder ihm gar einen Virus per Mail senden. Vermeiden Sie daher Wörter wie

 
  • Gewinnen
  • Gewinnspiel
  • Geschenk
  • Angebot
  • Sonder-Angebot
  • JETZT NEU!
  • Jetzt profitieren!
  • ?!?!?! (Satzzeichen, die nicht notwendig sind)
 

Formulieren Sie Ihre Betreffzeile stattdessen sachlich. Dann stehen Ihre Chancen gut, nicht direkt als verdächtiger Cyberkrimineller im Spam Ordner zu landen.

 

Auf das Format kommt es an

Eine wichtige Frage, die man sich bereits vor der Erstellung eines Newsletters stellen sollte, lautet: Nur-Text-Format oder HTML Format? Obwohl viele das HTML Format bevorzugen, da unter anderem auch Grafiken hinzugefügt werden können, ist dies doch mit einer höheren Wahrscheinlichkeit im Spam Ordner zu landen verbunden. Denn viele Spam-Mails beinhalten Anhänge, die entweder einen Virus beinhalten oder die Empfänger auf Seiten weiterleiten, auf denen unter anderem nach ihren Kreditkartendaten gefragt wird. Daher gibt es das Multipart Format. Dabei versenden Sie den Newsletter sowohl in HTML- als auch im Nur-Text-Format. Gibt es also Seitens der E-Mail Provider Ihrer Empfänger bestimmte Einschränkungen, würde die Mail im Nur-Text-Format angezeigt werden und nicht direkt im Spam-Ordner landen.

 

Wecken Sie das Interesse Ihrer Kunden

So selbstverständlich das auch klingen mag, es wird viel zu wenig darauf geachtet, den Inhalt auch wirklich interessant zu gestalten. Stattdessen sind Newsletter übervoll mit Buzzwords, die niemand so richtig versteht und die Texte sind zu lang oder zu komplex formuliert, als dass man sie auch lesen möchte. Das führt automatisch dazu, dass diese Newsletter direkt in den Papierkorb verschoben werden. Passiert das öfter, ist das ein Hinweis für den Spam-Filter, dass diese Mails unerwünscht sind.

 

Das Wichtigste dabei ist, dass der Newsletter auch zu Ihrem Unternehmen und zu Ihrer Unternehmenskommunikation passt. Fängt also eine Bank plötzlich an übers Brötchen backen zu philosophieren, wird das zum “Tritt in den Papierkorb” führen. Überlegen Sie bei jedem Newsletter, ob dieser Ihre Zielgruppe sowie die Interessen Ihrer Zielgruppe auch wirklich anspricht. Dabei ist es auch wichtig, auf den Sprachstil Ihrer Kunden zu achten. Eine “hippe” Kommunikation mit einer Zielgruppe, die eher die gehobene Sprache nutzt, wird auf Dauer nicht zum Erfolg führen.

 

Wie würden Sie reagieren?

Der beste Tipp ist immer noch einfach selbst zu reflektieren, wie es Ihnen gehen würde, wenn Sie der Empfänger Ihres Newsletters wären. Klingt der Absender seriös? Fragt der Absender nach persönlichen Daten? Sind unnötig viele Sonderzeichen im Betreff enthalten? Sind alle relevanten Informationen vorhanden? Passt die Ansprache zu Ihnen und zu dem Unternehmen, das Sie angeschrieben hat? Sehen Sie die wichtigsten Punkte auf einen Blick oder müssen Sie sich erstmal durch eine Bilderstrecke klicken? Erstellen Sie am Besten einen kurzen Fragenkatalog, den Sie immer bei der Erstellung eines Newsletters zur Hand haben. Dann kann nichts schief gehen.

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